Hauptbanhof - Wien

Bahnhöfe im Wandel der Zeit

Die Großbahnhöfe der ÖBB prägen das Stadtbild und das öffentliche Leben in Wien bereits seit dem 19. Jahrhundert. Sie sind Ausgangs- und Endpunkt von Reisen, Orte der Begegnung und städtebauliches Wahrzeichen zugleich. In den vergangenen 170 Jahren haben sie sich in unterschiedlichen Formen präsentiert und laufend weiterentwickelt.

Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bahnhöfe der ÖBB wurden in den Nachkriegsjahren dem damaligen Standard entsprechend oft als Hallenbahnhöfe wiederaufgebaut. Lifte und Rolltreppen wurden allerdings erst viele Jahre später nachgerüstet – und auch nur dort, wo Platz war.

Wie das Warenangebot im Handel und die Ausstattung von Gastronomiebetrieben so hat sich auch der Leistungsumfang bei Dienstleistungsbetrieben in den vergangenen 50 Jahren stark verändert.

Geschäftslokale mit größeren Verkaufsflächen und offenem Auftritt prägen heute das Bild am Bahnhof so, wie es früher von kleinen Verkaufsständen geprägt wurde.

Mussten sich Passagiere früher mit einem Stehimbiss am Bahnsteig begnügen, so erwartet der Kunde von heute ein vielfältiges Speise- und Getränkeangebot mit ausreichenden Sitzplatzbereichen. Mit den dafür notwendigen Flächen für Küche und Lager steigt aber auch der Platzbedarf im Bahnhof.

Der Lebensmittelhandel am Bahnhof entwickelte sich vom "Standl", das ausschließlich Reiseproviant anbot, hin zu Lebensmittelmärkten mit einem umfangreichen Warenangebot.
Für den Einkauf am Bahnhof ist ein entsprechendes Sortiment bei allen Warenarten Vorraussetzung. Im Gegensatz zu früher werden auf Bahnhöfen auch Serviceeinrichtungen wie Bankomaten oder Leihwagen angeboten.

Visualisierung von Hauptbahnhof Wien - Untergeschoß mit Zugang in die Bahnhofshalle

Links

Nähere Informationen zur Geschichte des Wiener Süd-/ Ostbahnhofes finden Sie bei Wikipedia